Die fünf größten Fehler bei Employer-Branding-Kampagnen - und warum gute Fotos allein nicht ausreichen.
- Angelika Stehle

- 1. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Immer mehr Unternehmen investieren in Employer Branding.
Das ist richtig und wichtig.
Doch erstaunlich viele Kampagnen bleiben wirkungslos.
Nicht weil die Fotos schlecht sind.
Sondern weil die Strategie fehlt.

Fehler 1: Es wird eine Kampagne entwickelt, bevor die Unternehmenskultur verstanden wurde.
Eine Kamera kann keine Kultur erfinden.
Sie macht lediglich sichtbar, was bereits vorhanden ist.
Wenn Werte nur auf der Website stehen, aber im Alltag nicht gelebt werden, wird das auch in den Bildern spürbar.
Authentizität lässt sich nicht inszenieren.
Fehler 2: Es werden Hochglanzbilder produziert.
Perfekte Kleidung.
Perfektes Licht.
Perfekte Posen.
Aber keine echten Begegnungen.
Menschen erkennen innerhalb weniger Sekunden, ob eine Situation echt ist.
Sie suchen keine Perfektion.
Sie suchen Orientierung.
Fehler 3: Die Geschäftsführung steht im Mittelpunkt.
Natürlich gehört Führung zur Arbeitgebermarke.
Doch die eigentlichen Botschafter sind die Mitarbeitenden.
Sie prägen den Alltag.
Sie erzählen die Geschichten.
Sie machen Unternehmenskultur sichtbar.
Fehler 4: Fotografie wird als Einzelprojekt verstanden.
Viele Unternehmen planen alle fünf Jahre ein Fotoshooting.
Employer Branding ist jedoch kein Termin.
Es ist ein kontinuierlicher Prozess.
Eine starke Bildwelt entwickelt sich mit dem Unternehmen.
Fehler 5: Bilder werden für das Marketing produziert - nicht für Menschen.
Die wichtigste Frage lautet nicht:
"Gefällt uns das Bild?"
Sondern:
"Vertrauen Menschen diesem Bild?"
Employer Branding bedeutet nicht, besser auszusehen.
Employer Branding bedeutet, glaubwürdig zu sein.
Genau deshalb beginnt jede erfolgreiche Bildkampagne für mich mit Gesprächen.
Mit Zuhören.
Mit Verstehen.
Denn gute Fotos entstehen nicht durch Kameratechnik.
Sie entstehen durch Vertrauen.
Sie möchten mehr erfahren? Nehmen Sie gerne Kontakt zur mir auf:

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